Herzwürmer

Herzwürmer sind Parasiten, die überwiegend bei Hunden in Nord- und Mittelamerika sowie im Mittelmeerraum (Italien, Griechenland, Südfrankreich und Portugal) auftreten.

Die Übertragung erfolgt überwiegend über Stechmücken. Die Stechmücke saugt das Blut eines mit Herzwürmern infizierten Hundes. In der Stechmücke entwickeln sich die Embryonen zu Larven. Beim nächsten Stich werden die Larven in das Blut des Hundes übertragen. Die Larve entwickelt sich innerhalb von 6 Monaten zum geschlechtsreifen Herz-Wurm und wandert dabei ins rechte Herz, die Lungenarterien und die große Hohlvene. Der erwachsene Wurm gibt Mikrofilarien (Larven von Fadenwürmern) ins Blut, die von einer Stechmücke weiterverbreitet werden.

Symptome sind Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, chronischer Husten und schnelle Ermüdbarkeit. Bei Herzinsuffizienz durch erwachsene Herz-Würmer kommt es zu Bauchwassersucht (Aszites). Zusätzlich kann der Harn sich dunkel verfärben. Auch Anämie (sehr blasse Schleimhäute) und Gelbsucht (gelbliche Schleimhäute) können einen Hinweis auf eine Infektion mit dem Herz-Wurm sein.

Nachgewiesen werden können Herzwürmer mit einem Bluttest. Bei frühzeitiger Erkennung. (Wenn sich noch keine massiven Folgeerkrankungen des Herzens oder anderer Organe eingestellt haben) ist die Krankheit heilbar. Bei später Entdeckung oder ohne Behandlung verläuft die Krankheit tödlich.

Wenn Sie mit Ihrem Tier in gefährdete Gebiete reisen, sollten Sie Vorsorge treffen. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Tierarzt noch Spot-On Präparten, die die Entwicklung der Mikrofilarien im Blut stoppen.