RuFi antwortet

Wir möchten gerne alle Ihre Fragen beantworten.
Die Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden, haben wir hier für Sie inkl. unserer Antwort aufgelistet.

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Wo genau kommen unsere Hunde her ?

Unsere Hunde kommen aus der Gegend von Timişoara. Das ist eine Stadt im Westen Rumäniens.

Kommen die Hunde direkt von der Strasse?

Nein! Die Straßen Hunde werden von unseren Tierschützern vor Ort aufgenommen. Die Vierbeiner werden tierärztlich versorgt und geimpft. Die Tollwutimpfung muss bei der Ausreise aus Rumänien mindestens 21 Tage alt sein. Ein Straßen Hund ist also mindestens einen Monat auf einer rumänischen Pflegestelle und kann dadurch eingeschätzt werden.

Ist der Hund katzenverträglich?

Die meisten Hunde kennen Katzen von der Straße und akzeptieren sie. In den häufigsten Fällen gehen die Probleme von den Katzen aus. Wie bei vielen anderen Situationen ist es auch bei der Zusammenführung von Hund und Katze wichtig, dass die Besitzer geduldig sind und die Tiere zu nichts zwingen.

Sind die Hunde stubenrein?

Auch wenn unserer Findelhunde nach ihrer Rettung einige Zeit auf rumänischen Pflegestellen leben, bedeutet das nicht automatisch, dass sie stubenrein sind. Rumänische Pflegestelle bedeutet oft Gartenhaltung ohne regelmäßige Spaziergänge. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass meine Pflegehunde bereits nach ganz kurzer Zeit begriffen haben, wozu die Gassi Runden da sind und dass man nicht in die Wohnung macht.

Warum ist die Schutzgebühr so hoch ?

Auch wenn die Kosten für den Tierarzt in Rumänien günstiger sind, so fallen sie für Impfungen, Chippen, Kastration sowie Flohbehandlung und Wurmkur an. Zusätzlich bekommen unsere Tierschützer noch einen Pauschalbetrag für die Versorgung. Der Transport von Rumänien nach Deutschland ist leider auch nicht gerade günstig. Hier in Deutschland übernehmen wir die Futterkosten auf den Pflegestellen. Manchmal kommt auch noch ein Tierarztbesuch hinzu. Zusätzlich haben wir noch allgemeine Kosten wie Versicherung, Spritkosten und einiges mehr. Sie können sicher sein, dass die eingenommenen Schutzgebühren komplett für den Tierschutz genutzt werden. Wenn Gelder übrig sind, freuen wir uns hiermit z. B. Kastrationsprojekte in Rumänien zu unterstützen.

Muss ich den Hund vorab bezahlen?

Bei uns zahlen Sie nicht für Hunde, die sich noch im Ausland befinden. Es ist uns wichtig, dass sie das Tier vor der Adoption persönlich kennen lernen. Daher kommen unsere Schützlinge nach der Ankunft erst einmal auf private Pflegestellen. Dort können sie sich vom Reisestress erholen und gerne besucht werden.

Wo kann ich die Hunde kennen lernen ?

Unsere Hunde kommen nach der Ankunft in Deutschland auf private Pflegestellen. Nach einem Informationsgespräch erhalten sie die Telefonnummer der entsprechenden Pflegestelle und können dort einen Besuchstermin vereinbaren. Gerne können Sie ihren Favoriten auch mehrmals besuchen. Sollten Sie bereits einen Hund haben, nehmen Sie diesen bitte mit. Natürlich ist es auf unseren Pflegestellen auch möglich einen Spaziergang mit dem Wunschhund zu machen.

Kann mein Hund alleine bleiben?

Wenn es irgendwie möglich ist sollte sich zumindest ein Familienmitglied anfangs einige Tage Urlaub nehmen. Dadurch können Sie ihren neuen Hund langsam an das Alleinsein gewöhnen. Fangen sie damit an, dass sie den Hund 10 Minuten alleine im Raum lassen und steigern sie die Zeit langsam.

Welpen / Junghunde sollten im ersten Lebensjahr generell nicht länger als 2 – max. 3 Stunden alleine gelassen werden.

Warum holen wir überwiegend junge und attraktive Hunde nach Deutschland?

Weil sich diese am besten vermitteln lassen und wir so Gelder einnehmen mit denen wir u. a. alte und kranke Tiere in Rumänien unterstützen können. Wir finden, dass es keinen Sinn macht jeden Hund nach Deutschland zu holen. Hunden, die bei uns nur schlechte Vermittlungschancen haben, sollte man den Transportstress ersparen und werden wie schon anfangs erwähnt in ihrer gewohnten Umgebung belassen und vor Ort von uns unterstützt.

Vermitteln sie Hunde auch an ältere Menschen?

Aber natürlich! Solange Sie körperlich in der Lage sind einen Hund zu versorgen haben wir kein Problem mit Ihrem Alter. Zum Wohle des Hundes lassen wir uns aber gerne bestätigen, dass es im Ernstfall Verwandtschaft gibt, die sich um den Hund kümmern kann.

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

Grundsätzlich kann jede volljährige Person einen Hund adoptieren. Wir führen jedoch im Vorfeld Vermittlungsgespräche. Es ist uns wichtig, dass der Hund möglichst gut zur Familie passt. Wenn der Hund zum Beispiel 4 Stunden täglich alleine ist, ist das für ein ausgewachsenes Tier kein Problem, für einen Welpen wäre dieser Zeitraum einfach zu lang. Auch, wenn ein Interessent etwa einen Schäferhund in einem 20 m² Zimmer halten möchte, stimmen wir einer Adoption nicht zu.

Kann ich meinen Wunschhund ein Wochenende zur Probe mitnehmen?

Nein! Das möchten wir aus 2 Gründen nicht. Zum ersten ist es für den Hund unnötiger Stress und sie werden innerhalb von 2 Tagen nicht feststellen können wie sich der Hund wirklich verhält. Zum anderen würde dieses Vorgehen zu versicherungstechnischen Problemen führen. Nach Absprache können wir im Schutzvertrag eine Probezeit von 7 Tagen vereinbaren. Sie würden dann den Hund adoptieren und somit für die Versicherung sorgen. Sollten Sie innerhalb von 7 Tagen feststellen, dass es schwerwiegende Probleme gibt, nehmen wir den Hund zurück und erstatten die Schutzgebühr. In solchen Fällen berechnen wir jedoch eine Bearbeitungsgebühr von € 75,-

Was passiert wenn Ich Ihren Hund nicht mehr behalten kann ?

Sollten Sie Ihren Hund aus irgendwelchen Gründen abgeben müssen, sind wir unverzüglich darüber zu informieren. Gerne sind wir Ihnen bei der Suche nach einem neuen Zuhause behilflich. Aus Platzgründen können wir aber nicht jede Rückgabe auf einer unserer Pflegestellen unterbringen.

Warum ein Sicherheitsgeschirr?

Viele Hunde aus dem Tierschutz sind anfangs ängstlich und man kann sie noch nicht genau einschätzen. In einer brenzligen Situation können die Hunde in der Regel aus jedem Geschirr flüchten, das nur um Hals und Brust schließt.

Angsthunde flüchten rückwärts, so sind Leine und Geschirr gespannt. Dann machen sie sich schmal, ziehen die Schultern zusammen und winden sich - rückwärts - aus dem Brustgurt. Dieser ist weiter als die Schultern und mit einem kurzen Sprung hängt das leere Geschirr an der Leine.

Normale Geschirre haben Verwendung als Zuggeschirre und bieten Hunden Einhalt, die nach vorne gehen. Nur Geschirre mit einem zusätzlichen Gurt in der Leiste sind absolut ausbruchsicher in beide Richtungen.

Wir von den Rumänischen Findelhunden benutzen z. B. die Sicherheitsgeschirre der Firma Wolters.

Was ist eine Doppelsicherung?

Von Doppelsicherung spricht man z. B. wenn man eine Leine an der einen Seite am Halsband und an der anderen Seite am Geschirr befestigt. Man geht dann in die Mitte der Leine und nimmt beide Seiten fest in die Hand. Alternativ kann man auch mit 2 Leinen sichern. (Eine fürs Halsband und eine fürs Geschirr nehmen) Besonders während der ersten Zeit, in der Sie den neuen Hund noch nicht einschätzen können, ist eine Doppelsicherung zu empfehlen.

Wie kommen die Hunde von Rumänien nach Deutschland?

Unsere Findelhunde kommen mit einem Transporter nach Deutschland Unser Spediteur hat eine entsprechende Zulassung und das Fahrzeug ist entsprechend ausgestattet. Der Transport dauert je nach Route 20 – 24 Stunden, Es werden entsprechend Pausen, in denen die Hunde versorgt werden, gemacht.

Was ist TRACES?

TRACES ist eine zentrale Datenbank und verbindet alle EU-Mitgliedsstaaten sowie teilnehmende Staaten außerhalb der EU. TRACES beinhaltet alle Gesundheitsbescheinigungen die für Tiertransporte notwendig sind. Durch Traces ist ein transparenter Transport durch mehrere Länder möglich. Die betroffenen Veterinär Ämter wissen zu jeder Zeit wann welche Tiere von wo nach wo reisen. Durch diese Informationen können gezielte Kontrollen durchgeführt und das Risiko von Krankheiten minimiert werden.

Weitere Informationen finden sie hier.

Ist der Hund bereits einem Deutschen Tierarzt vorgestellt worden?

In den meisten Fällen ist dieses nicht der Fall. Wir wollen unseren Schützlingen nach dem stressigen Transport und in der neuen Umgebung mit fremden Leuten erst einmal Ruhe gönnen. Wir können verstehen, dass Sie als Adoptant wissen wollen, ob Ihr Hund wirklich gesund ist, möchten Sie aber bitten dem Hund erst einmal etwas Zeit zum eingewöhnen zu geben. Unsere Schützlinge werden vor der Ausreise aus Rumänien tierärztlich versorgt und vom Veterinäramt begutachtet. Sollten die Hunde Krankheitssymptome zeigen, dürfen sie nicht ausreisen.

Sind die Hunde geimpft?

Wir achten grundsätzlich darauf, dass unsere Schützlinge neben der vorgeschriebenen aktiven Impfung folgende weitere Impfungen erhalten.

Sind die Hunde kastriert?

Je nach Entwicklung werden unsere Tiere ab ca. 6 Monaten kastriert. Leider kommt es in Rumänien ab und zu mal vor, dass Reste der Eierstöcke übersehen werden. Ihr Hund kann dann trotz Kastration läufig, jedoch nicht trächtig werden. Für solche Kunstfehler übernehmen wir keine Haftung. Bei Welpen, die durch uns vermittelt werden, wünschen wir uns, dass der Adoptant / die Adoptantin sich um eine Kastration kümmern, um nicht geplanten Nachwuchs zu vermeiden.

Sind die Hunde gechipt?

Selbstverständlich sind unsere gechipt. Der Chip befindet sich oberhalb der linken Schulter. Die Chipnummer ist im Impfausweis eingetragen.

Mein Hund hat nach der Ankunft Durchfall – Muss ich zum Arzt?

Jede Umstellung bedeutet für den Hund Stress. Neue Leute, neue Umgebung und vielleicht auch noch neues Futter können schnell zu Durchfall führen. Hier finden Sie Tipps wie Sie Ihrem Hund bei Durchfall helfen können.

Sind die Hunde auf Herzwürmer getestet?

Nein, unsere Hunde

werden nicht auf Herzwürmer getestet. Herzwürmer kommen in Rumänien nur sehr selten vor und daher

gibt es dort keine zuverlässigen Tests.

Sind die Hunde auf Mittelmeerkrankheiten getestet?

Nein. Rumänien liegt nicht am Mittelmeer und die Labore in Rumänien sind für die Blutuntersuchungen daher nicht geschult.

Was sind Giardien?

Giardien sind Parasiten, die zu einer Schädigung der Darmschleimhaut führen. Ein typisches Zeichen für Giardien ist ein hartnäckiger, schleimiger, gelblicher übelriechender Durchfall. Erfahren Sie mehr in unserer Rubrik RuFi Informiert!